Kubernetes-Cluster aufbauen und betreiben

Kubernetes ist schnell installiert, aber schwer gut zu betreiben. Viele Umgebungen entstehen in einem Entwicklungsteam, laufen ein paar Monate problemlos und werden dann zur Sorge: Die Version ist veraltet, niemand weiß mehr genau, wer welche Rechte hat, und bei einem Ausfall fehlt jemand, der den Cluster wirklich versteht.

Wir kümmern uns um die Plattform darunter. Wir planen und bauen Kubernetes-Cluster auf, im eigenen Rechenzentrum, auf OpenStack oder Proxmox oder als verwalteten Dienst bei AWS, Azure oder Google Cloud, und betreiben sie danach weiter. Ihre Teams kümmern sich um ihre Anwendungen, wir sorgen dafür, dass der Cluster stabil läuft, aktuell bleibt und nachvollziehbar dokumentiert ist.

Was wir übernehmen

Aufbau des Clusters

Wir planen den Cluster passend zu Ihren Anwendungen: wie viele Knoten, welche Hochverfügbarkeit, welches Netzwerk und welcher Speicher für Daten, die erhalten bleiben müssen. Dazu gehören ein Rechtekonzept, das an Ihre bestehende Benutzerverwaltung angebunden ist, eine klare Trennung von Teams und Umgebungen und ein Zugang, der ohne geteilte Admin-Konten auskommt.

Betrieb und Updates

Kubernetes erscheint etwa dreimal im Jahr in einer neuen Version, und jede Version bekommt nur rund ein Jahr lang Updates. Wir halten den Cluster auf einem unterstützten Stand, überwachen Knoten und Dienste, sichern Konfiguration und Daten und kümmern uns, wenn etwas ausfällt.

Beratung und Review

Sie betreiben bereits Kubernetes und sind nicht sicher, ob die Umgebung trägt? Wir sehen uns Architektur, Rechte, Netzwerk, Sicherung und den Stand der Updates an und sagen Ihnen, wo die Risiken liegen und was wir zuerst angehen würden. Das Ergebnis bekommen Sie schriftlich.

Für wen das passt

Für Unternehmen, deren Entwicklungsteams oder Softwaredienstleister Anwendungen in Containern liefern und die dafür eine verlässliche Plattform brauchen. Für IT-Abteilungen, die einen gewachsenen Cluster übernehmen müssen, den niemand mehr richtig kennt. Und für alle, die entscheiden wollen, ob sie Kubernetes selbst betreiben oder einen verwalteten Dienst eines Cloud-Anbieters nutzen.

So gehen wir vor

  1. Erstgespräch. Wir klären, welche Anwendungen auf den Cluster sollen und wer sie betreut.
  2. Review oder Konzept. Bei bestehenden Clustern sehen wir uns die Umgebung an, für neue entsteht ein Architekturkonzept.
  3. Aufbau. Wir bauen den Cluster auf, binden Überwachung, Sicherung und Benutzerverwaltung an und übergeben ihn mit vollständiger Dokumentation.
  4. Betrieb. Auf Wunsch betreiben wir den Cluster dauerhaft, mit einem festen Plan für Updates.

Fragen zu Kubernetes

Selbst betreiben oder einen verwalteten Dienst nutzen?

Verwaltete Dienste wie EKS bei AWS, AKS bei Azure oder GKE bei Google Cloud nehmen Ihnen einen Teil des Betriebs ab, vor allem die Steuerungsebene des Clusters. Knoten, Rechte, Netzwerk und die Planung der Updates bleiben trotzdem Ihre Aufgabe. Ein eigener Cluster im Rechenzentrum oder auf OpenStack lohnt sich, wenn Daten nicht in die Public Cloud dürfen oder die Grundlast so gleichmäßig ist, dass eigene Hardware günstiger wird. Wir betreuen beide Varianten.

Übernehmen Sie auch einen bestehenden Cluster?

Ja. Wir beginnen mit einem Review, schreiben fehlende Dokumentation nach und bringen den Cluster auf einen aktuellen, unterstützten Stand. Erst danach übernehmen wir den laufenden Betrieb.

Kümmern Sie sich auch um unsere Anwendungen?

Wir verantworten die Plattform, also den Cluster und alles, was er zum Laufen braucht. Entwicklung und Auslieferung Ihrer Anwendungen bleiben bei Ihren Teams oder Ihrem Softwaredienstleister. Wie die Aufgaben verteilt sind, halten wir vorher schriftlich fest, damit bei einer Störung klar ist, wer sich kümmert.

Ist Kubernetes für uns überhaupt sinnvoll?

Nicht immer. Für eine Handvoll Anwendungen, die sich selten ändern, sind virtuelle Maschinen auf VMware oder Proxmox oft einfacher und günstiger zu betreiben. Kubernetes spielt seine Stärken aus, wenn viele Dienste häufig aktualisiert werden, automatisch mit der Last wachsen sollen oder mehrere Teams eine gemeinsame Plattform nutzen. Das sagen wir Ihnen im Erstgespräch offen.

Was kostet das?

Aufbau und Review vereinbaren wir als Festpreis für einzelne Phasen oder nach Tagessatz, den laufenden Betrieb als monatliche Pauschale. Kubernetes selbst ist Open Source und kostet keine Lizenzgebühren. Dazu kommen die Kosten für Hardware oder den Cloud-Anbieter, die wir im Konzept für Ihre Umgebung ausrechnen.

Soll der Cluster auf einer eigenen Cloud laufen, bauen wir die Grundlage mit OpenStack. Für einen Cluster bei AWS, Azure oder Google Cloud planen wir den Umzug im Rahmen der Cloud-Migration. Den dauerhaften Betrieb übernehmen unsere Managed Services, und eine unabhängige Einschätzung Ihrer bestehenden Umgebung bekommen Sie auch als Zweitmeinung.

Sie planen einen Kubernetes-Cluster oder betreiben einen, der Ihnen Sorgen macht? Erzählen Sie uns davon.

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