OpenStack und souveräne Cloud

Viele Unternehmen und Behörden wollen die Vorteile der Cloud nutzen, ihre Daten aber keinem Anbieter anvertrauen, der dem US CLOUD Act unterliegt. Der Druck wächst: Der IT-Planungsrat hat im März 2026 den Deutschland-Stack als gemeinsame Grundlage für die Digitalisierung der Verwaltung beschlossen, und das BSI hat mit C3A Kriterien veröffentlicht, nach denen sich bewerten lässt, wie selbstbestimmt ein Cloud-Angebot genutzt werden kann.

OpenStack ist eine der verbreitetsten offenen Plattformen für eine eigene Cloud, auch der Sovereign Cloud Stack der Open Source Business Alliance baut darauf auf. Christopher Wellie hat bei seinem früheren Arbeitgeber eine eigene OpenStack-Plattform mit Ceph und automatischem Autoscaling verantwortet. Mit dieser Erfahrung planen wir Ihre Cloud, bauen sie auf und betreiben sie weiter.

Was wir übernehmen

Zielbild und Standort

Wir klären mit Ihnen, welche Anwendungen in die eigene Cloud gehören, welche Anforderungen an Verfügbarkeit und Nachweise gelten und wo die Plattform laufen soll: im eigenen Rechenzentrum, in einem angemieteten Rechenzentrum in Deutschland oder als Ergänzung zu einem Public-Cloud-Anbieter.

Aufbau der Plattform

Wir bauen OpenStack mit den Diensten auf, die Sie wirklich brauchen. Meist sind das Rechenleistung, Netzwerk, Block- und Objektspeicher auf Ceph und eine Anbindung an Ihre bestehende Benutzerverwaltung. Auf Wunsch kommt Kubernetes für Container dazu.

Betrieb und Nachweise

Updates, Überwachung und Kapazitätsplanung laufen nach festem Plan. Alles ist so dokumentiert, dass es einer Prüfung standhält, etwa gegenüber Ihrer Revision oder bei Nachweisen nach IT-Grundschutz.

Für wen das passt

Für öffentliche Auftraggeber, die ihre Daten unter eigener Kontrolle halten müssen, für Unternehmen aus regulierten Branchen und für alle, die bei der Public Cloud ihre Kosten nicht mehr im Griff haben oder von einem einzelnen Anbieter unabhängig werden wollen. Eine eigene Cloud rechnet sich vor allem bei einer stabilen, gut planbaren Grundlast. Für kurze Lastspitzen kann die Public Cloud dazukommen.

So läuft es ab

  1. Erstgespräch. Wir klären, ob eine eigene Cloud für Sie sinnvoll ist oder ob eine einfachere Lösung reicht.
  2. Zielbild und Kosten. Sie bekommen Architektur, Standortvarianten und eine Kostenrechnung über mehrere Jahre.
  3. Aufbau und Pilot. Wir bauen die Plattform auf und ziehen erste Anwendungen um.
  4. Betrieb. Sie bekommen die vollständige Dokumentation. Auf Wunsch betreiben wir die Plattform dauerhaft.

Fragen zu OpenStack und souveräner Cloud

Was macht eine Cloud souverän?

Entscheidend ist, wer auf Daten und Betrieb zugreifen kann und ob Sie jederzeit wechseln können. Bei einer eigenen Plattform auf offener Software liegen Daten, Schlüssel und Betrieb bei Ihnen oder bei einem Dienstleister Ihrer Wahl in Deutschland. Rechenzentrumsregionen in Deutschland allein reichen dafür nicht, wenn der Anbieter einem Recht unterliegt, das ihn zur Herausgabe von Daten verpflichten kann.

Ist OpenStack für uns nicht zu groß?

Für eine überschaubare Zahl von Servern ja. Dann ist ein Proxmox-Cluster meist die bessere Wahl. OpenStack lohnt sich, wenn mehrere Teams oder Fachbereiche selbst Ressourcen anlegen sollen, wenn Mandanten sauber getrennt werden müssen oder wenn Sie eine Plattform für viele Anwendungen aufbauen. Das sagen wir Ihnen im Erstgespräch offen.

Können wir die Public Cloud weiter nutzen?

Ja. Viele Umgebungen sind am Ende hybrid: Vertrauliche Daten und die Grundlast laufen in der eigenen Cloud, einzelne Dienste bei AWS, Azure oder Google Cloud. Wichtig ist, dass diese Aufteilung bewusst geplant ist und nicht zufällig entsteht.

Wer betreibt die Plattform, wenn das Projekt fertig ist?

Das entscheiden Sie. Wir können den Betrieb dauerhaft übernehmen, Ihr eigenes Team einarbeiten oder beides kombinieren. Die Dokumentation gehört in jedem Fall Ihnen.

Was kostet eine eigene Cloud?

OpenStack selbst kostet keine Lizenzgebühren. Die Kosten entstehen durch Hardware oder Rechenzentrumsfläche, durch den Betrieb und durch das Projekt für den Aufbau. Das Projekt vereinbaren wir als Festpreis für einzelne Phasen oder nach Tagessatz, den Betrieb als monatliche Pauschale. Im Zielbild rechnen wir das über mehrere Jahre gegen Ihre heutigen Cloud-Kosten.

Wie sich eigene Cloud und Public Cloud sinnvoll ergänzen, beschreiben wir im Ratgeber zur Hybrid-Cloud-Strategie. Den Umzug einzelner Anwendungen planen wir im Rahmen der Cloud-Migration, den dauerhaften Betrieb übernehmen unsere Managed Services. Für Nachweise gegenüber Prüfern gibt es unsere Sicherheitskonzepte, und wer vor der Entscheidung eine unabhängige Einschätzung möchte, findet sie bei der IT-Beratung.

Sie überlegen, eine eigene Cloud aufzubauen? Im Erstgespräch klären wir, ob sich das für Sie rechnet und welcher Weg dorthin passt.

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