Cloud-Migration nach AWS, Azure oder Google Cloud
Viele Cloud-Projekte beginnen mit einer einzelnen Anwendung, die schnell umziehen soll. Zwei Jahre später liegt ein Teil der Systeme in der Cloud und ein Teil im eigenen Rechenzentrum, die Kosten sind schwer zu erklären, und keiner weiß mehr genau, wo welche Daten liegen. An der Cloud selbst liegt das selten. Meistens hat von Anfang an ein Plan gefehlt.
Wir planen Ihre Migration herstellerunabhängig. Das Ziel kann AWS sein, Microsoft Azure, Google Cloud oder ein hybrides Modell neben Ihrer bestehenden Virtualisierung mit VMware, Proxmox oder OpenStack. Christopher Wellie hat als Multi-Cloud-Consultant internationale Konzerne bei Migrationen in ausfallsichere Multi-Zone-Umgebungen beraten und eine eigene OpenStack-Plattform mit automatischem Autoscaling verantwortet. So gehen wir auch bei mittelständischen Unternehmen vor, nur ohne den Überbau, den ein Konzern braucht. Unsere Cloud-Beratung sitzt in Erfurt und arbeitet für Unternehmen in ganz Deutschland.
Unsere Aufgaben im Projekt
Zielbild und Anbieterwahl
Wir klären mit Ihnen, welche Systeme in die Cloud gehören und welche besser im eigenen Rechenzentrum bleiben. Danach entscheiden wir gemeinsam, welcher Anbieter passt: AWS, Microsoft Azure, Google Cloud oder ein hybrides Modell.
Migration in Phasen
Wir ziehen Anwendung für Anwendung um, jede mit Test und einem Weg zurück, falls etwas nicht funktioniert. Einen großen Umzug an einem einzigen Stichtag gibt es bei uns nicht.
Datenverbleib und Kosten
Wenn Ihre Daten in Deutschland bleiben sollen, planen wir mit deutschen Rechenzentrumsregionen und der EU Data Boundary der Anbieter. Die Umgebung richten wir so ein, dass die laufenden Kosten nachvollziehbar bleiben.
Wann sich das lohnt
Oft gibt ein auslaufender Rechenzentrumsvertrag den Anstoß oder eine Hardware-Generation, die ersetzt werden müsste. Genauso häufig sind Cloud-Umgebungen, die über Jahre gewachsen sind und deren Kosten niemand mehr erklären kann. Dann geht es weniger um einen Umzug als darum, Ordnung zu schaffen.
Ablauf einer Migration
- Bestandsaufnahme. Wir erfassen Ihre Anwendungen, ihre Abhängigkeiten und die Datenflüsse dazwischen.
- Zielbild und Plan. Sie sehen, welches System wohin geht, in welcher Reihenfolge und zu welchen Kosten.
- Migration. Wir ziehen in Phasen um, mit Tests und Rückweg für jeden Schritt.
- Übergabe. Sie bekommen die vollständige Dokumentation, sie gehört Ihnen. Auf Wunsch betreiben wir die Umgebung danach weiter.
Fragen zur Cloud-Migration
Bleiben unsere Daten in Deutschland?
Wenn Sie das möchten, ja. AWS, Microsoft und Google betreiben Rechenzentrumsregionen in Deutschland, und wir legen die Umgebung so an, dass Daten und Sicherungen dort bleiben. Welche Dienste es in welcher Region gibt, prüfen wir vorher, denn nicht jeden Dienst bieten die Anbieter überall an.
Was passiert, wenn eine Anwendung in der Cloud nicht läuft?
Dann gehen wir zurück. Jede Phase hat einen getesteten Rückweg, und das alte System bleibt erreichbar, bis die neue Umgebung im Alltag funktioniert. Erst danach schalten wir es ab.
Binden wir uns damit an einen Anbieter?
Ein Stück weit immer, sobald Sie Dienste nutzen, die es nur bei einem Anbieter gibt. Wir besprechen mit Ihnen, wo sich diese Bindung lohnt und wo nicht. Soll ein späterer Wechsel möglich bleiben, setzen wir auf offene Standards wie Container mit Kubernetes und halten fest, wie ein Umzug zu einem anderen Anbieter aussehen würde.
Was ist mit Anwendungen, die nicht für die Cloud gebaut sind?
Viele ältere Anwendungen laufen in der Cloud genauso wie vorher, nur auf einer virtuellen Maschine statt auf eigener Hardware. Das ist oft der schnellste Weg, spart aber am wenigsten. Wo es sich lohnt, passen wir stärker an, zum Beispiel indem eine Datenbank als verwalteter Dienst des Anbieters läuft und Ihr Team sich nicht mehr um deren Updates kümmern muss. Welcher Weg für welches System passt, steht im Migrationsplan.
Wer betreibt die Umgebung nach der Migration?
Ihr eigenes Team, wir oder beide zusammen. Soll Ihr Team übernehmen, planen wir die Übergabe von Anfang an ein. Ihre Leute arbeiten dann schon während der Migration mit und kennen die Umgebung, wenn wir uns zurückziehen.
Was kostet eine Cloud-Migration?
Hier kommen zwei Dinge zusammen: das Projekt selbst und die laufenden Kosten beim Cloud-Anbieter. Das Projekt vereinbaren wir je nach Umfang als Festpreis für einzelne Phasen oder nach Tagessatz. Die laufenden Kosten rechnen wir vor der Migration für Ihre Systeme durch. So sehen Sie, bevor die erste Anwendung umzieht, was der Betrieb in der Cloud jeden Monat kostet.
Vor einer Migration lohnt sich oft ein Blick auf die bestehende Infrastruktur, denn manches bleibt besser im eigenen Rechenzentrum. Mit dem Umzug stellen sich auch Fragen zum Sicherheitskonzept, etwa wer auf welche Daten zugreifen darf. Nach dem Go-live betreiben wir die Umgebung auf Wunsch mit unseren Managed Services weiter. Liegt schon ein Angebot eines Cloud-Anbieters oder Dienstleisters vor, sehen wir es uns im Rahmen einer Zweitmeinung an, bevor Sie unterschreiben. Sollen vertrauliche Daten gar nicht zu einem Anbieter unter US-Recht, ist eine eigene Cloud auf OpenStack die Alternative. Fehlt intern die Zeit, das Vorhaben zu steuern, übernehmen wir auch die Projektleitung. Was überhaupt in die Cloud gehört, beschreiben wir im Ratgeber zur Hybrid-Cloud-Strategie, und wie die laufenden Kosten im Rahmen bleiben, im Ratgeber Cloud-Kosten senken. Einen Überblick über alle Themen gibt die Seite Leistungen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Wir sagen Ihnen offen, was davon sinnvoll ist und was nicht.